Zwei Perspektiven. Ein Auftrag.
Manche Konflikte entstehen zwischen Menschen. Andere werden dort nur sichtbar.
Ihr eigentlicher Ursprung liegt in unklaren Rollen, widersprüchlichen Erwartungen oder Abläufen, die jeden Tag neue Reibung erzeugen.
Bei ausgewählten Aufträgen arbeite ich deshalb gemeinsam mit Frau Jaeger. Nicht, damit zwei Menschen dasselbe sagen. Sondern damit nichts Wesentliches übersehen wird.
Frau Jaeger ist Dipl. Sozialpädagogin. Sie ergänzt meine systemische und konfliktklärende Arbeit um langjährige Erfahrung mit Kitas, Führung, Teams und Organisation.
Frau Jaeger kennt Kitas nicht aus Konzeptpapieren.
Sie hat sie geleitet.
Einen kirchlichen Kindergarten. Einen privaten französischen Kindergarten. Später trug sie mehr als zehn Jahre beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft stellvertretende Leitungsverantwortung für die Geschäftsstellen Burgwedel, Burgdorf, Garbsen und Wennigsen.
Sie kennt damit beide Seiten: den pädagogischen Alltag einer Einrichtung und die organisatorischen Entscheidungen, die diesen Alltag prägen.
Sie weiß, wie viel Kraft verloren geht, wenn Zuständigkeiten nur auf dem Papier klar sind. Wenn eine Leitung zwischen Träger, Eltern und Team steht. Oder wenn alle professionell weiterarbeiten, obwohl Wesentliches längst nicht mehr besprochen wird.
Wofür Frau Jaegers zweiter Blick gebraucht wird
Wenn ein Team arbeitet. Aber nicht mehr zusammenarbeitet.
Wenn eine Leitung zwischen Mitarbeitenden, Eltern und Träger steht.
Wenn Rollen klar beschrieben sind. Aber täglich neu ausgehandelt werden.
Wenn eine neue Leitung übernimmt.
Wenn Eltern und Einrichtung nicht mehr dieselbe Situation sehen.
Wenn ein Konflikt offiziell beendet ist. Aber weiterarbeitet.

Wir arbeiten nicht automatisch zu zweit.
Der Auftrag entscheidet.
Manche Situationen begleite ich allein. Bei anderen übernimmt Frau Jaeger einen klar abgegrenzten fachlichen Teil. Und manchmal betrachten wir denselben Auftrag gemeinsam.
Sie haben trotzdem einen Ansprechpartner.
Im unverbindlichen Vorgespräch schildern Sie mir, was Sie beobachten. Danach klären wir offen, welche Perspektive tatsächlich gebraucht wird – und welche nicht.
Zwei Menschen können denselben Konflikt sehen. Und etwas anderes erkennen. Nicht zwei Meinungen. Ein klareres Bild.

Arbeitsbeispiel: Interkulturelle Gespräche
Wenn Eltern und Einrichtung dieselbe Situation unterschiedlich verstehen, braucht es mehr als eine Übersetzung. Frau Jaeger bringt interkulturelle Erfahrung sowie gute Französisch- und Spanischkenntnisse ein und hilft, Erwartungen und Verantwortung klar zu besprechen.

Arbeitsbeispiel: Abläufe und Zuständigkeiten
Wenn Übergaben, Absprachen und Aufgaben täglich neu ausgehandelt werden, entsteht Reibung. Frau Jaeger analysiert gemeinsam mit den Beteiligten, wo Informationen verloren gehen und Verantwortung unklar bleibt. Daraus werden konkrete, nachvollziehbare Abläufe.
Sprachkenntnisse können eine Tür öffnen.
Fünf Jahre lebte Frau Jaeger auf Mallorca. Sie bringt interkulturelle Erfahrung sowie gute Französisch- und Spanischkenntnisse mit. Bei Bedarf kann sie Gespräche unterstützen. Das ist kein Übersetzungsdienst. Es ist die Möglichkeit, schneller zu verstehen, was hinter den Worten gemeint ist.
Vielleicht braucht Ihr Team keinen weiteren Teamtag. Vielleicht muss zunächst sichtbar werden, warum sich dieselbe Schwierigkeit immer wieder neu zeigt.
Schildern Sie mir kurz, was Sie derzeit beobachten. Ich sage Ihnen offen, ob ich der passende Ansprechpartner bin, ob Frau Jaegers Perspektive sinnvoll ist und welches Format zu Ihrer Situation passen könnte.
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