Fachliche Zusammenarbeit für Kitas, Teams und Leitungen
Nicht jeder Auftrag braucht dieselbe Perspektive.
Bei ausgewählten Aufträgen arbeite ich mit Frau Jaeger zusammen.
Nicht automatisch. Sondern dann, wenn Führung, pädagogischer Alltag oder die Organisation selbst ein wichtiger Teil der Situation sind.
In einer Klärung achte ich besonders darauf, was zwischen den Beteiligten geschieht: Was wurde tatsächlich gesagt? Was wird vermutet? Und wodurch kommt ein Konflikt immer wieder an denselben Punkt?
Frau Jaeger richtet den Blick zusätzlich auf die Bedingungen, unter denen das geschieht. Auf Zuständigkeiten, Leitungsverantwortung, pädagogische Anforderungen und Abläufe im Alltag.
Wir suchen dabei nicht nach zwei verschiedenen Erklärungen. Wir prüfen, welche Fragen gemeinsam betrachtet werden müssen, damit wieder klar wird, was die Beteiligten selbst verändern können – und was auf der Ebene von Führung oder Organisation entschieden werden muss.
Sie kennt den Alltag, über den wir sprechen.
Frau Jaeger hat zunächst den Beruf der Erzieherin erlernt und später ihr Studium zur Diplom-Sozialpädagogin abgeschlossen. Sie kennt den pädagogischen Alltag deshalb nicht nur aus der Theorie oder aus einer beratenden Außensicht, sondern von Grund auf. Sie hat einen kirchlichen und einen privaten französischen Kindergarten geleitet. Anschließend war sie mehr als zehn Jahre beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft in stellvertretender Leitungsfunktion für die Geschäftsstellen Burgwedel, Burgdorf, Garbsen und Wennigsen tätig.
Für unsere Zusammenarbeit ist das wichtig. Frau Jaeger kennt die Arbeit mit Kindern und Eltern ebenso wie die tägliche Verantwortung einer Leitung und die organisatorischen Entscheidungen, die den Arbeitsalltag eines Teams prägen.
Sie muss sich nicht erst theoretisch erklären lassen, warum eine Zuständigkeit auf dem Papier klar sein kann und im Alltag trotzdem jeden Tag neu ausgehandelt wird. Oder warum ein Konflikt persönlich wirkt, obwohl Rollen, Erwartungen und Abläufe schon lange nicht mehr zusammenpassen.
Privat
Mein Name ist Mascha Jaeger, ich bin Jahrgang 1976 und lebe mit meiner Familie in Hannover.
Zu meiner Familie gehört auch Piñe, meine Havaneser-Hündin. Nach der Arbeit zieht es uns beide regelmäßig raus. In die Natur rund um Hannover, ein bisschen laufen, den Kopf frei bekommen und irgendwann feststellen, dass Piñe mal wieder entschieden hat, wo es eigentlich langgeht.
Ich mag diese Zeit. Keine Termine, keine Gespräche, nichts organisieren oder klären müssen. Einfach draußen sein. Und meistens reicht genau das, um den Arbeitstag auch wirklich Arbeitstag sein zu lassen.
Wann ihr Blick hilfreich sein kann
Ein Team erledigt seine Arbeit. Die Abstimmung kostet trotzdem jeden Tag Kraft.
Entscheidungen bleiben liegen, Gespräche werden vermieden oder einzelne Mitarbeitende übernehmen immer mehr. Dann müssen auch Aufgaben, Rahmenbedingungen und Verantwortung mit auf den Tisch.
Eine Leitung steht zwischen Team, Eltern und Träger.
Von allen Seiten kommen berechtigte Erwartungen. Gleichzeitig fehlt häufig ein Gegenüber, mit dem die Leitung die eigene Rolle und den tatsächlichen Handlungsspielraum sortieren kann.
Rollen sind beschrieben. Im Alltag bleiben sie trotzdem unklar.
Wer entscheidet? Wer muss beteiligt werden? Wer trägt die Verantwortung? Und welche Erwartungen wurden nie ausgesprochen?
Eine neue Leitung übernimmt.
Mit ihr verändern sich Erwartungen, Beziehungen und Entscheidungswege. Es muss geklärt werden, was übernommen wird, was beendet werden darf und was neu vereinbart werden muss.
Eltern und Einrichtung sehen dieselbe Situation unterschiedlich.
Bei Streit über Regeln, Abholzeiten oder Entwicklungsgespräche wirken oft verschiedene Vorstellungen von Verantwortung, Erziehung und Verbindlichkeit mit.
Ein Konflikt wurde besprochen. Im Alltag ist er noch nicht beendet.
Eine Vereinbarung ist getroffen, aber Misstrauen und alte Reaktionen bleiben. Dann muss auch geprüft werden, ob die Absprachen im Arbeitsalltag überhaupt tragen können.

Fallanalysen: erst verstehen, dann empfehlen.
Bei einer anonymisierten Fallanalyse trennen wir zunächst Beobachtungen, Vermutungen, Erwartungen und Zuständigkeiten voneinander.
Ich achte auf Kommunikation, Beziehungen und wiederkehrende Muster. Frau Jaeger ergänzt den pädagogischen und organisatorischen Zusammenhang.
Das Ergebnis ist kein Urteil über einzelne Menschen. Es ist eine konkrete Einschätzung dazu, welches Gespräch geführt, welche Verantwortung geklärt oder welcher Ablauf verändert werden sollte.

Französisch und Spanisch können Gespräche erleichtern.
Fünf Jahre lebte Frau Jaeger auf Mallorca. Sie bringt interkulturelle Erfahrung sowie gute Französisch- und Spanischkenntnisse mit.
Bei Bedarf kann sie Gespräche mit französisch- oder spanischsprachigen Beteiligten unterstützen. Das ersetzt keinen professionellen Übersetzungsdienst. Es kann aber helfen, Erwartungen und Missverständnisse früher und genauer anzusprechen.

Abläufe und Zuständigkeiten im Alltag
Wenn Übergaben, Absprachen oder Aufgaben im Alltag immer wieder neu ausgehandelt werden, geht unnötig Kraft verloren. Gemeinsam schauen wir darauf, wo Informationen verloren gehen und Verantwortung unklar bleibt.
Danach lässt sich unterscheiden, was in einem Gespräch geklärt werden kann – und wo eine verbindliche organisatorische Entscheidung gebraucht wird.
Wir arbeiten nicht automatisch zu zweit.
Manche Situationen begleite ich allein. Bei anderen übernimmt Frau Jaeger einen klar abgegrenzten fachlichen Teil. Und manchmal analysieren oder begleiten wir einen Auftrag gemeinsam.
Welche Form sinnvoll ist, klären wir vor Beginn. Sie wissen, wer das Gespräch führt, wer welche Aufgabe übernimmt und an wen Sie sich während des Auftrags wenden können.
Bei einer Mediation bleiben Verfahrens- und Prozessführung bei mir. Frau Jaeger kann – wenn es für den Auftrag sinnvoll und mit den Beteiligten vereinbart ist – die sozialpädagogische oder organisatorische Perspektive ergänzen.
Für das erste Vorgespräch müssen Sie das passende Format noch nicht kennen. Es reicht, wenn Sie schildern, was Sie beobachten und was sich verändern soll.
Sie müssen vorher nicht wissen, ob Frau Jaeger gebraucht wird.
Ich höre mir die Situation an und sage Ihnen offen, ob ihre fachliche Perspektive einen sinnvollen Beitrag leisten kann. Wenn diese zweite Perspektive nicht gebraucht wird, begleite ich den Auftrag allein.
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