Systemische Beratung für Eltern und Jugendliche in Hannover
Man wünscht sich ein Kind und glaubt, man weiß, worauf man sich einlässt.
Dann beginnt die Pubertät.
Und plötzlich hat man das Gefühl, nachts sei jemand gekommen, habe das Gehirn ausgebaut und angekündigt:
Keine Sorge. In vier Jahren bringen wir es zurück. Mit Upgrade.
Man lacht darüber.
Weil man sein Kind liebt.
Und weil es sonst manchmal kaum auszuhalten wäre.
Denn plötzlich klingelt die Polizei.
Ihr Kind ist weg.
Die Schule ruft an.
Oder Sie stehen vor einer geschlossenen Zimmertür und denken:
Wann ist aus meinem Kind eigentlich jemand geworden, den ich gerade nicht mehr verstehe?
Und irgendwo zwischen Sorge, Wut und Liebe taucht dieser eine Gedanke auf:
Bitte lass uns das irgendwie wieder hinkriegen.
Wenn aus Pubertät plötzlich Sorge wird
Manchmal ist es nur ein Satz.
"Lass mich in Ruhe."
Oder:
"Nichts."
Sie merken trotzdem:
Da ist etwas.
Und plötzlich wissen Sie nicht mehr:
Nachfragen oder warten?
Konsequenter sein oder in den Arm nehmen?
Herzlich willkommen in der Pubertät.
Meistens geht das vorbei.
Aber manchmal bleibt dieses Gefühl:
Ich erreiche mein eigenes Kind gerade nicht mehr.
Genau dann kann ein Gespräch helfen.
Nicht, weil mit Ihrem Kind etwas nicht stimmt.
Sondern weil Sie selbst gerade nicht wissen, was richtig ist.
Manchmal reicht der nächste gute Schritt.
Manchmal muss Ihr Kind noch gar nicht mitkommen.
Viele Eltern denken:
Wenn es um mein Kind geht, muss mein Kind auch mit zur Beratung.
Nicht unbedingt.
Manchmal reicht es, wenn Sie zuerst kommen.
Dann sortieren wir:
Was passiert tatsächlich?
Was vermuten Sie?
Was macht Ihnen Angst?
Und was können Sie beeinflussen?
Sie müssen Ihr Kind dabei nicht zum Problem erklären.
Und Sie müssen auch nicht beweisen, dass Sie alles richtig gemacht haben.
Manchmal verändert sich schon etwas, wenn ein Elternteil wieder klarer weiß:
Was ist meine Aufgabe?
Und was nicht?
Und wenn Jugendliche selbst reden möchten
Manche Jugendliche kommen, weil ihre Eltern es vorgeschlagen haben.
Andere, weil sie selbst merken:
So wie gerade will ich nicht weitermachen.
Beides ist in Ordnung.
Sie müssen nicht in den ersten zehn Minuten erzählen, was los ist.
Vielleicht reden wir erst über Schule.
Über Freunde.
Über das, was zu Hause nervt.
Oder über etwas, das sich noch gar nicht richtig in Worte fassen lässt.
Meine Aufgabe ist nicht, Jugendliche auf die Seite ihrer Eltern zu ziehen.
Und auch nicht, ihnen zu erklären, wie sie ihr Leben führen sollen.
Ich höre zu.
Ich frage nach.
Und wir sortieren, was sich im Kopf längst zu einem einzigen Knoten verbunden hat.
Wer von uns gerade am besten passt
Nicht jede Familie braucht dasselbe Gespräch.
Im ersten Kontakt klären wir, wer von uns gerade am besten passt.
Ich begleite Eltern und Jugendliche systemisch.
Mascha Jaeger bringt ihre pädagogische und sozialpädagogische Erfahrung ein.
Andrés Angel ergänzt die psychologische und deutsch-spanische Perspektive.
Manchmal arbeitet einer von uns allein.
Manchmal ist eine zweite Perspektive hilfreich.
Und manchmal sagen wir:
Hier braucht es jemand anderen.
Wo unsere Beratung endet
Manchmal hilft ein gutes Gespräch.
Manchmal wäre es falsch, dabei stehenzubleiben.
Unsere Beratung ist keine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, keine psychiatrische Behandlung und keine medizinische Diagnostik.
Wir stellen keine Diagnosen und behandeln keine psychischen Erkrankungen.
Bei Selbstverletzung, Suizidgedanken, einer akuten psychischen Krise, Gewalt, Missbrauch oder Sucht braucht es spezialisierte fachliche Hilfe.
Dann helfen wir dabei, den nächsten passenden Schritt zu klären - statt so zu tun, als könnten wir alles selbst auffangen.
Bei unmittelbarer Gefahr:
112
Für dringende medizinische Hilfe außerhalb regulärer Sprechzeiten:
116117
Sie möchten erst einmal sortieren, was gerade los ist?
Erstelle deine eigene Website mit Webador